LeseHund

Tiergestützte Leseförderung

 

„Angst kann die Entwicklung

von Intelligenz hindern.“ 

(Bill Ayers, USA)

 

 

Lesen zu lernen hat weniger mit Intelligenz zu tun,

sondern mehr mit der Bewältigung von Ängsten.

 

Das ehrenamtliche Projekt LeseHund bietet Schülern mit Leseschwäche die Möglichkeit an, wöchentlich einem LeseHund vorzulesen. Die Schüler freuen sich darauf, "ihrem" LeseHund eine Geschichte, die für ihre Lesefähigkeiten zugeschnitten ist, vorzulesen. 

 

Was macht ein LeseHund?

LeseHunde helfen Kindern...

  • ...bessere Noten in der Schule zu erhalten,
  • ...die Freude am Bücher lesen zu entdecken,
  • ...ihre Lesefähigkeiten zu verbessern,
  • ...die Angst vorm Vorlesen zu verlieren,
  • ...selbstsicherer im Umgang mit Hunden, aber auch mit den Mitmenschen zu werden.

 

Wie hilft ein LeseHund?

Jede Woche...

  • ...kommen die LeseHunde in die Schule, Büchereien, oder andere Einrichtungen, um Kindern Hilfe beim Lesen zu bieten,
  • ...liest das leseschwache Kind aus einem speziell geeigneten Buch dem LeseHund vor,
  • ...hat das Kind seinen „eigenen“ Hund zum vorlesen

 

Warum ein LeseHund?

Weil...

  • ...es Spaß macht, einem Hund vorzulesen. Er hört zu und kritisiert nicht!
  • ...es dem Kind gut tut, den Hund zu streicheln und seine Nähe zu spüren.
  • ...Ängste und Hemmungen, die durch Misserfolge beim Vorlesen in der Schule entstehen, abgebaut werden.
  • ...dem Kind geholfen wird, den Lesefluss nicht zu unterbrechen, sobald Schwierigkeiten auftauchen. 


Das Projekt

Wenn ein Hund, dem vorgelesen wird, „zuhört“, wird für das Kind die Umgebung transformiert. Es fürchtet sich nicht, sondern es erlebt Freude, und Lernen findet statt. Der Begleiter lenkt die Erwartungshaltung weg vom Kind und bietet, mit dem Hund zusammen, dem Kind Unterstützung beim Vorlesen. 

Es ist dokumentiert worden, dass in therapeutischen Situationen wo ein Tier dabei ist, Menschen, die therapiert werden sollen, die anderen Menschen um sich herum vergessen und sich voll auf das Tier fokussieren, was hilft, Angstzustände zu mindern. 

Ein Kind, das unter einem Mangel an Selbstbewusstsein leidet, geht erfahrungsgemäß mit Tieren viel freier um als mit anderen Menschen. 

Das ehrenamtliche LeseHund-Projekt bietet Schülern die Möglichkeit an, wöchentlich (kostenlos) einem LeseHund vorzulesen. Wenn auch nur in einem Zeitabschnitt von 15 Minuten – die Schüler freuen sich darauf, „ihrem“ LeseHund eine Geschichte, die für ihre Lesefähigkeiten zugeschnitten ist, vorzulesen. Der Hundebegleiter ist nur da, um Fragen zu beantworten, um kleine Hilfeimpulse zu geben, um den Lesefluss aufrecht zu erhalten, oder um das Kind zu loben, wenn es „seine“ Geschichte - oder vielleicht nur einen schwierigen Satz - bewältigt hat.